Otto bietet Macbook für 49 Euro an
Wie ein Lauffeuer hat sich die Nachricht von dem irren Niedrigpreis auf Otto.de in der Online-Gemeinde ausgebreitet. Das Macbook Air sowie das MacBook Pro für nur 49 Euro! Die Jäger griffen zu und mailten ihren Freunden. Das war Dienstagnachmittag. Erst einen Tag später erreichte die Falschauszeichung des hochpreisigen Notebooks den Vorstandschef der Otto-Gruppe, Hans-Otto Schrader.
Gültiger Kaufvertrag?
Zu NDR Info sagte er zur Anzahl der verkauften Laptops: "Nachdem, was ich weiß, sind das etwa 2.000 Stück - also eine nenneswerte Menge. Ich kann Ihnen sagen, dass wir mit Hochdruck daran arbeiten, eine Lösung zu finden." Es ist die Suche nach der Antwort auf die Frage: Ist ein gültiger Kaufvertrag zustande gekommen, oder nicht? "Wir sind noch in der Prüfung", erklärt der Vorstandschef.
Sind die Verträge für die verkauften Notebooks gültig, wird der Fehler für Otto teuer. Er geht in die Millionen. Und das nur wegen eines falsch gesetzten Häckchens. Der Mitarbeiter, der die Laptops auf das Internetportal stellte, wollte sie mit einer Tasche kombiniert anbieten. Und übersah dabei den richtigen Preis, wie Vorstandschef Hans Otto Schrader erklärte.
Die Freude der Online-Gemeinde währte übrigens nur zwei Stunden. Dann bemerkte Otto den Fehler und korrigierte die Preise.






