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Nach immer neuen Vorwürfen geht Außenminister Westerwelle nun in die Offensive: Mit der Kritik an der Auswahl seiner Reisedelegation schade die Opposition dem Ansehen Deutschlands in der Welt. Westerwelle kündigte an, jetzt erst recht die Auseinandersetzung mit seinen Kritikern zu suchen. [mehr]
14.03.2010 07:00 Uhr
Berlin: Der Vorsitzende der FDP, Bundesaußenminister Westerwelle, geht nach der Kritik an der Auswahl seiner Reisedelegationen in die Offensive. Er kündigte an, sich heute auf dem Parteitag der nordrhein-westfälischen FDP in Siegen zu den Anschuldigungen zu äußern. Nach seiner Rückkehr aus Südamerika hatte Westerwelle der Opposition vorgeworfen, eine Verleumdungskampagne zu betreiben. Diese schade jedoch vor allem dem internationalen Ansehen Deutschlands. Führende Politiker seiner Partei stützten den FDP-Chef. Der Fraktionschef der Liberalen in Schleswig-Holstein, Kubicki, sagte, hier versuchten einige, Westerwelle nicht nur politisch, sondern auch persönlich zu vernichten. Vertreter der Opposition werfen dem Außenminister vor, bei der Auswahl von Reisebegleitern Freunde und Familienmitglieder zu begünstigen.
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